Informationen zum Coronavirus / Entscheid des Departements für Erziehung und Kultur – 21.03.2020

Wichtig neue Informationen zum Entscheid des Bundesrates vom 16. März und zum Entscheid des Departements für Erziehung und Kultur vom 20. März. Ergänzungen zu früheren Informationen sind farbig markiert.

Entscheid des Bundesrates

Der Bund hat am 16. März 2020 die COVID-19-Verordnung 2 geändert. Die Schulen sind dabei von folgenden Punkten betroffen:

  • Verlängerung des Verbots aller Präsenzveranstaltungen an Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten bis 19. April 2020.
  • Verpflichtung der Kantone, für Betreuungsangebote zu sorgen, die nicht privat betreut werden können. 

Übergeordnetes Ziel

  • Es ist davon auszugehen, dass die COVID-19 Verordnung 2 verlängert wird und ab 20. April 2020 der ordentliche Unterricht nicht aufgenommen werden kann.
  • Die Weiterverbreitung des Virus soll durch diese Massnahme eingedämmt werden.
  • Dies geschieht durch das Einhalten der Verhaltensregeln gemäss Plakat des BAG, insbesondere auch durch das Distanzhalten. Grössere Gruppen von mehr als fünf von Jugendlichen und Kindern, sind zu vermeiden. 
  • Spontane Versammlungen von mehr als fünf Personen in der Öffentlichkeit sind seit dem 20. März verboten und werden mit Bussen bestraft.

Zielsetzung

  • Als Ersatz für den Präsenzunterricht wird ein altersgerechter Fernunterricht durchgeführt.
  • Die Schule unterstützt diejenigen Eltern, die keine Betreuungsangebote sicherstellen können.

Dauer

Der Planungshorizont für die Umsetzungsphase umfasst für den Kanton Thurgau insgesamt 9.5 Schulwochen und dauert vom 20. April 2020 bis 3. Juli 2020.

Umsetzung in der Schule Mammern

  • Das Betreuungsangebot durch die Schule für Familien, die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können, bleibt weiterhin bestehen. Sollten Sie dieses benötigen, setzen Sie sich bitte mit der Schulleitung unter der Nummer 079 567 91 49 in Verbindung.
  • Die Schulhäuser bleiben offen.
  • Der Schulbetrieb wir nicht gänzlich eingestellt. Die Schüler und Schülerinnen werden gemäss den Möglichkeiten der Schule und den Kindern in Form von «Distance Learning» unterrichtet.
  • Die Kinder müssen in der Lage sein, dem Fernunterricht folgen zu können.
  • Schüler und Schülerinnen dürfen den Schulstoff in der Schule abholen.
  • Das Aussengelände des Schulhauses bleibt vorläufig geöffnet. Die Nutzung des Schulareals bleibt betreuten Kindern (Schule, Eltern) vorbehalten. Hier gilt eine Gruppengrösse bis fünf Kinder.
  • Die Eltern sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler während der ordentlichen Schulzeit bis zu den Frühlingsferien (ab dem 27. März 2020) und wieder vom 14. April 2020 bis 3. Juli 2020 erreichbar sind.
  • Besprechungen vor Ort sind möglich (Elterngespräche, Einzelgespräche mit Schülerinnen und Schülern).
  • Schüler und Schülerinnen dürfen für Gruppengespräche (max. 5 Kinder) in die Schule gehen, dürfen aber nicht dazu verpflichtet werden.
  • Kinder dürfen zu Hause in kleinen Lerngruppen unterrichtet werden (bis zu 5 Kindern, Social Distancing einhalten). Hier kann es hilfreich sein, wenn sich zum Beispiel Kinder aus derselben Klasse zusammenschliessen, um die Aufgaben gemeinsam zu lösen.

Informieren Sie sich bitte laufend hier auf unserer Homepage.
Allgemeine Informationen werden nur noch auf unserer Homepage veröffentlicht!

Zudem finden Sie auf der Startseite des Amts für Volksschule https://av.tg.ch/ weiterhin die aktualisierten Informationen sowie die Faktenblätter, die für die Schulen gelten.

Freundliche Grüsse

Manuela Bärtsch
Schulleiterin 

Mona Ribi
Schulpräsidentin