Schule Mammern plant für die Zukunft und gewinnt Zeit mit einem Schulcontainer

Die Schülerzahlen in der Schule Mammern steigen seit Jahren. Die Schulbehörde befasst sich deshalb mit einer Schulraumerweiterung. Um für die sorgfältige Umsetzung dieses Prozesses Zeit zu gewinnen, wird ein Provisorium in Form eines Schulcontainers eingerichtet. Zudem wird das Klassenmodell gewechselt.

Für das neue Schuljahr stehen in der Primarschule Mammern Veränderungen an. Die Schülerzahlen steigen in der Basisstufe auf 29 Kinder. Zu viele für das Basisstufenschulhaus. Ein guter Unterricht kann so nicht mehr gewährleistet werden. Auch die Bautätigkeit in Mammern lässt auf zukünftig höhere Schülerzahlen schliessen. Die Schule will sich gut darauf vorbereiten.  Bevorstehende Veränderungen im Lehrerteam haben die Schulkommission nun bewogen, schon auf das neue Schuljahr 20/21, die geplanten Änderungen umzusetzen.  

Damit wir auf die voraussichtlich steigenden Schülerzahlen vorbereitet sind, wechselt die Schule Mammern per neuem Schuljahr 2020-21 auf das Zwei-Klassen-Modell.

Das bedeutet, dass wir eine 1. und 2. Kindergartengruppe, eine 1./3. Klasse, eine 2./4. Klasse und eine 5./6. Klasse führen werden.

Den Entscheid, für diese Klassenaufteilung stützen wir einerseits auf die langjährigen und positiven Erfahrungen unserer Lehrkräfte im altersdurchmischten Unterricht. Andererseits sind wir überzeugt, dass wir die sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler mit diesem Modell optimal fördern können.

Damit wir dieses Modell umsetzen können, benötigen wir ein zusätzliches Klassenzimmer. Die Schule Mammern wird dafür im Sommer ein Provisorium einrichten. Die Firma Condecta vermietet unserer Schule einen Schulcontainer, welcher auf dem Hartplatz der Schule zu stehen kommt.

Aufgrund der oben bereits erwähnten Punkte und der neuen Anforderungen, die durch die Einführung des neuen Lehrplans entstehen, werden wir räumlich an unsere Grenzen stossen. Deshalb müssen wir uns langfristig mit einer Schulraumerweiterung in Mammern befassen. Diese soll umsichtig und zusammen mit der Gemeinde angegangen werden. Das geplante Provisorium gibt uns die Zeit dafür. Die Schulkommission will auch die Vereine und Eltern in die Planung miteinbeziehen. Hierfür wird zurzeit ein gemeinsamer Workshop vorbereitet.

Es ist der Schulbehörde ein Anliegen, die Eltern und die Bevölkerung transparent über die bevorstehenden Veränderungen zu informieren. Leider ist dies derzeit aufgrund des Versammlungsverbotes des Bundesrates nicht möglich. Wir planen jedoch, die Bevölkerung an der Gemeindeversammlung vom 29. Juni umfangreich zu orientieren. 

Gerne stehe ich Ihnen als Schulpräsidentin für Fragen zur Verfügung. Sollten Sie Fragen zum geplanten Schulmodell haben, beantwortet Ihnen diese gerne unsere Schulleiterin, Manuela Bärtsch.

Liebe Grüsse
Monika Ribi