Fröhliche Stimmung am Mammermer Schulschluss

An der Schulschlussfeier in Mammern wurden zwei Lehrpersonen und zwei Sechstklässler verabschiedet. Der Anlass nahm seinen Auftakt mit einem Postenlauf für die Familiengruppen.

Ein sonniger Sommerabend und rundum fröhliche und zufriedene Gesichter prägten am Donnerstag das Geschehen auf dem Schulhausplatz von Mammern. In Gruppen trudelten die Familien ein und nahmen am Anmeldungstisch von Mittelstufenlehrer Mike Surer das Blatt für einen Postenlauf durch das Dorf in Empfang. Begleitet von ihren Eltern und teilweise auch von den Grosseltern begaben  sich die Mädchen und Buben gespannt und erwartungsvoll auf den Parcours. Dieser führte vom Schulhaus an die Huebacker- und Storenbergstrasse bis weit hinauf an die Oberhofstrasse. Hier bot sich klein und gross die Gelegenheit das Geschick zu beweisen beim Shuffleboard, Puzzle oder Wassertragen.

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Schulkommissions-Mitglied Matthias Fluri erteilt seiner Familie Anweisungen am Shuffleboard.

Weitere Herausforderungen bildeten das Montagsmalen und der Umgang mit einem Papierflieger. Für einmal waren nicht Schulleistungen und Noten angesagt, sondern unbeschwerte und fröhliche Stimmung unter dem Motto: Mitmachen kommt vor dem Rang.

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Mit der Kamera unterwegs im Toggenburg

Spannende Tage erleben die Viert-, Fünft- und Sechstklässler der Primarschule Mammern diese Woche in der Gegend rund um Nesslau.

Die Lehrpersonen Mike Surer und Andrea Goumas zusammen mit ihren Schüler vor dem Lagerhaus. Bild: Werner Lenzin

Die Lehrpersonen Mike Surer und Andrea Goumas zusammen mit ihren Schüler vor dem Lagerhaus. Bild: Werner Lenzin

Diese Woche verbringen die 18 Schüler der Mittelstufe Mammern zusammen mit ihren beiden Lehrpersonen Mike Surer und Andrea Goumas und zwei weiteren Begleitpersonen im Jugend- und Freizeithaus Holzegg bei Nesslau im Klassenlager. Das ehemalige Bauernhaus liegt an einem wunderschönen Platz im Grünen oberhalb der Thur mit Blick auf den Säntis und die markante Toggenburger Gebirgswelt. Neben verschiedenen Ausflügen widmen sich die Schüler im Verlaufe dieser Woche dem Fotografieren.

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Chancen und Gefahren digitaler Medien

Die Primarschule Mammern lud Eltern, Schulkommissions-Mitglieder und Lehrpersonen ein zu einer medialen Entdeckungsreise. Swisscom-Kursleiter Bernhard Stotz empfiehlt den Erwachsenen, Kinder und Jugendliche zu begleiten auf dem Weg durch die heutige Medienwelt.

Der Umgang ihrer Söhne und Töchter Kinder mit den digitalen Medien beschäftigt Eltern heute in grossem Ausmass. Oftmals zieht sich durch Familien ein digitaler Graben. Schülerinnen und Schüler nutzen die digitalen Medien geschickt und unbeschwert, dies oftmals, ohne sich der damit verbundenen Risiken bewusst zu sein. Am Medienkurs in der Turnhalle Mammern sprach Bernhard Stotz über das aktuelle Thema vor 30 Mütter, Vätern, Vertretern der Schulkommission und Lehrpersonen. Er betonte dabei auch das wichtige Vorbild der Eltern.

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Swisscom-Kursleiter Bernhard Stotz vermittelte den Eltern Tipps für eine sinnvolle Nutzung der digitalen Medien. Bild: Werner Lenzin

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Gemeinsam auf mediale Entdeckungsreise

An die Elternschaft der Primar- und Sekundarschüler von Mammern

Geschätzte Eltern

In ihrem Alltag gehen Schülerinnen und Schüler mit der Vielzahl an Medien ganz selbstverständlich um: Sie lassen sich Geschichten erzählen, pflegen Freundschaften, gehen ihren Interessen nach, lernen etwas über die Welt, sie spielen, sind kreativ und ideenreich in der Gestaltung von eigenen Medienproduktionen. Hierin stecken zahlreiche Bildungschancen für Kinder und Jugendliche, sie erarbeiten sich Wissen und entdecken Fähigkeiten. Zur kompetenten Mediennutzung gehört, die Medienwelt dem Alter entsprechend kritisch zu durchschauen und das eigene Handeln zu reflektieren. Kinder müssen lernen, Gefahren zu erkennen und einzuschätzen.

Bernhard Stotz leitet den Medienkurs vom 20. April in der Turnhalle Mammern.

Bernhard Stotz leitet den Medienkurs vom 20. April in der Turnhalle Mammern.

Als verantwortungsbewusste Eltern können wir Kinder und Jugendliche in diesem Lernprozess unterstützen, indem wir sie auf ihrer medialen Entdeckungsreise begleiten. Dies heisst, sich für ihre Sicht auf die Welt zu interessieren, auch einmal mitzuspielen, ihre Fragen ernst zu nehmen. Grenzen, die wir als Erwachsene setzen, müssen erklärt werden, damit die jungen Mediennutzerinnen und -nutzer unsere Beweggründe nachvollziehen können.

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Apfelwoche in der Primarschule Mammern

Auch dieses Jahr organisiert der Thurgauer Obstverband wieder eine Apfelwoche in den Thurgauer Schulen. Die Apfelwoche hat zum Ziel, «Mostindien» als grösstem Obstbaukanton der Schweiz alle Ehre zukommen zu lassen.

Aus Thurgauer Produktion werden dank professioneller Lagerung während 12 Monaten Äpfel angeboten und verkauft. Zudem sollen die saftigen und knackigen Früchte die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler verbessern und fördern. Die Primarschule Mammern hat sich für das laufende Schuljahr «Bewegung und Ernährung» auf die Fahne geschrieben. Deshalb macht sich auch mit an der Apfelwoche 2016.

Die Apfelwoche in den Thurgauer Schulen findet vom 15. bis 19. Februar 2016 statt. Der Thurgauer Obstverband und das BBZ Arenenberg nehmen die Bestellungen entgegen und organisieren den Versand und die Verteilung der Früchte.

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Informationen aus der Schule – Dezember 2015

Liebe Eltern

In wenigen Tagen steht das wohl schillerndste Fest des Jahres vor der Türe und die Adventszeit  liegt hinter uns. Haben wir diese Wochen genutzt als stille Zeit, als Zeit der Ruhe und Besinnung? Für viele Menschen ist Weihnachten immer noch ein christliches Fest, insbesondere ein Fest der Familie und für die Familie. Ist das bei Ihnen auch immer noch so? Leider hat das Fest vielerorts einen ganz andern Sinn bekommen.

Damals haben sich Maria und Josef bangen Herzens auf die beschwerliche Reise nach Bethlehem aufgemacht und nicht gewusst, wo sie Unkterkunft finden würden. Um dem Alltagsstress zu entfliehen, ist es heute alltäglich, dass immer mehr Menschen um die Weihnachtszeit verreisen. Entfliehen sie wirklich dem Alltagsstress oder ist es oftmals auch ein Flucht aus irgendwelchen Gründen?

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Gute Sichtbarkeit schützt vor Unfällen

In den Wintermonaten kommt es innerorts zu 33 Prozent mehr tödlichen Verkehrsunfällen mit Fussgängern. Oftmals sind schlechte Sichtverhältnisse und rutschige Strassen ausschlaggebend.

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Die TCS Verkehrssicherheit hat die Unfallzahlen von 1992 bis 2014 analysiert und festgestellt, dass es in den drei Wintermonaten Dezember, Januar und Februar zu insgesamt rund 20 Prozent weniger Unfällen mit Verletzten oder Getöteten kommt als im Jahresmittel. Innerorts hingegen werden in den Wintermonaten durchschnittlich 33 Prozent mehr tödliche Unfälle mit Fussgängern registriert.

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Einführung Lehrplan 21

Am 19. August 2015 erfolgte der Startschuss zur Einführung des Lehrplan 21 an den Thurgauer Schulen. Damit hat auch die Schule Mammern den Auftrag erhalten, die Vorbereitungen bis zur Einführung am 1. August 2017 anzugehen. Unserer Schule steht eine Übergangszeit von 4 Jahren (bis 2021) zur Verfügung, bis alle Fächer mit dem neuen Lehrplan unterrichtet werden müssen. In dieser Phase werden sogenannte “Multiplikatoren” (Fachexperten für den LP21) in den Schulen Unterstützung leisten. Sie werden von den Schulen durch eigene Lehrpersonen gestellt und durch den Kanton ausgebildet.

Die Schule Mammern wird keinen Multiplikator ausbilden. Wir werden in diesem Bereich eng mit der Primarschule Steckborn zusammenarbeiten. Unsere Lehrpersonen und die Lehrpersonen von Steckborn werden an gemeinsamen Weiterbildungstagen teilnehmen und auch die Multiplikatoren aus Steckborn bringen ihr erworbenes Fachwissen in die Schule Mammern ein.

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Mammerner Lehrpersonen üben den Ernstfall

Was ist zu tun, wenn es im Schulhaus brennt? Das neunköpfige Lehrerinnen- und Lehrerteam übt das richtige Verhalten im Brandfall im Rahmen einer Weiterbildung.

«Im Schulhaus Mammern haben schon Feuerwehrübungen stattgefunden und im Januar planen wir eine Alarmübung», begrüsst Feuerwehr-kommandant Andreas Schmid die neun Lehrpersonen, den Schulleiter und Schulkommissionspräsidentin Monika Ribi. Wenn es brennt, wird es ernst und nebst einem richtigen Verhalten ist vor allem klares Denken gefragt. «Wenn es brennt, gilt es, Ruhe zu bewahren und richtig zu handeln, die Feuerwehr zu alarmieren, die Personen zu retten sowie die Türen zu schliessen», erklärt Feuerwehrkommandant Andreas Schmid den Lehrerinnen und Lehrern.

Besammlung vor der reformierten Kirche

Gemäss Schmid muss man aber noch weiteres berücksichtigen: Was sehe ich, was rieche und fühle ich? Wo kommt das Feuer her und wie gross ist das Ereignis? Kann ich selber löschen oder muss ich sofort Alarm auslösen? Sind die Fluchtwege frei? «Es gilt zu entscheiden und zu handeln, die anderen Lehrpersonen zu informieren und bei Bedarf die kantonale Notfallzentrale 118 zu informieren», betont der Kommandant. Er versichert, dass zehn Minuten nach Eingang des Alarms die Feuerwehr Mammern auf dem Platz eintrifft. Und wie verhalten sich Lehrerinnen und Lehrer korrekt? «Wenn möglich, können sie die eigenen Löschmittel einsetzen. Sie schliessen Türen und Fenster, löschen das Licht und begeben sich mit ihren Kindern zum Sammelplatz vor der reformierten Kirche», empfiehlt Schmid. Als weitere Schritte müssen unbedingt die vollständige Anwesenheit der Kinder dem Einsatzleiter gemeldet und die weiteren Anweisungen der Feuerwehr abgewartet werden. Das Schulgebäude darf erst nach der Entwarnung der Feuerwehr wieder betreten werden.

Eindrückliche Demonstration

Im Anschluss an die Theorie begeben sich alle Lehrpersonen durch das Schulhaus und lassen sich vom Feuerwehrkommandanten die Standorte der Feuerlöscher und den Plan mit den Fluchtwegen erklären. Zum Abschluss lernen die Teilnehmer von Andreas Schmid und Schulhauswart Andi Kradolfer im Rahmen einer interessanten Instruktion, dass sie bei Feuerausbruch wirklich einen klaren Kopf bewahren müssen. Jeder lernt das sichere und richtige Einsetzen der vorhandenen Hilfsmittel wie Löschdecke und Feuerlöscher. Eine besondere Demonstration zeigt die verheerenden Auswirkungen beim Spritzen von Wassern in eine brennende Pfanne. Am Schluss sind sich alle einig: Richtiges Verhalten und Handeln ist zum Schutze aller sehr wichtig. Mit Spannung sehen sie der Alarmübung vom Januar entgegen.

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Unterstufenlehrerin Sandra Müller beim Löschen einer brennenden Pfanne

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Schulhauswart Andi Kradolfer demonstriert, was passiert, wenn Wasser ins Feuer geschüttet wird.

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Feuerwehrkommandant Andreas Schmid erläutert das Verhalten im Brandfall

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Was ist zu tun, wenn ein Mensch brennt?

Alle Bilder von Werner Lenzin

„Leuchte, leuchte, kleine Laterne“

60 Schüler und ihre Lehrpersonen luden ein zum Laternenumzug

Am vergangenen Dienstag lud das Schulteam der Primarschule Mammern zusammen mit den Schülerinnen und Schülern zum diesjährigen Laternenumzug ein. Im Vorfeld ist fleissig gebastelt und mit Feuereifer sind die Lieder eingeübt worden. Beim Eindunkeln treffen sich die knapp 60 Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhausplatz. Bald leuchten ihre schmucken Laternen in der Dunkelheit und vom Kirchturm schlägt es sechs Uhr, im Dorf gehen die Lichter aus. Nach dem ersten gemeinsamen Singen zieht der fröhliche Umzug, begleitet von Eltern, zum Bocciaplatz, zur katholischen Kirche und zurück auf den Schulplatz. Unterwegs singen die Kinder «Leuchte, leuchte kleine Laterne» oder «Es Liechtli han ich».

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